
Meilensteine in der Gemeindepolitik |
Am 14. Juli 2025 erfolgte im Rahmen der Landesausschusses des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg die Verabschiedung der stellvertretenden Geschäftsführerin, Frau Monika Gordes in den Ruhestand.
Seit 1998 setzte sie sich für die Belange der Städte und Gemeinden in unserem Verband ein. 1998 startete sie als Referentin unter anderem für Schule, Jugend, Soziales, Gesundheit und Arbeit. Sie verfasste ungezählte Stellungnahme zu damals grundlegenden Gesetzesvorhaben. Das Brandenburgische Schulgesetz, das Kindertagesstättengesetz, die Sozial- und Gesundheitsgesetzgebung. Immer kam es darauf an, die Kommunen von neuen Belastungen durch zusätzliche nicht finanzierte Aufgaben und Eingriffe in die Selbstverwaltung und Gestaltungsrecht zu schützen. Eingriffe des die Gestaltungsrechte der Kommunen zurückzuweisen und für eine auskömmliche Finanzierung der Aufgaben einzutreten. Schon damals konnte man erkennen, dass kraftvolle gut durchdachte Stellungnahmen viel Respekt verschafften. Der klare und deutliche Schriftsatz war Ihre Stärke.
Wir Städte und Gemeinden brauchen starke unabhängige Stimmen, die für die Rechte unserer Kommunen eintreten. Darauf konnten wir uns bei Frau Gordes immer verlassen. Viele Dank dafür. Die Gesetzentwürfe wurden genau durchgearbeitet. Die kritischen Punkte deutlich gemacht. In den Schriftsätzen fanden sich unsere Positionen. In Besprechungen mit der Landesregierung wurden sie verdeutlicht. Immer stand Kommunale Selbstverwaltung also die gemeindliche Autonomie im Blick. Ich erinnere mich an viele solcher Begegnungen, insbesondere auch unseren gemeinsamen Vortrag im Innenausschuss des Landtages zur Reform der Kommunalverfassung.
Wir sagen Danke Frau Gordes. Sie haben sich um unsern Verband verdient gemacht. Alles erdenklich Gute für Sie persönlich.